Stadtschreiber:in für die Landeshauptstadt

Die Landeshauptstadt Schwerin hat viel zu erzählen – findet die bündnisgrüne Stadtfraktion und regt mit einem Antrag zur Stadtvertretung an, Möglichkeiten für die Schaffung einer Stipendiatenstelle als Stadtschreiber:in auszuloten.

Martin Neuhaus, Mitglied der Stadtvertretung:

„Das wäre doch eine wundervolle Möglichkeit die Kulturlandschaft in Schwerin zu bereichern. In vielen Städten wie Mainz, Magdeburg oder Halle bringen sich die gekürten Stadtschreiber:innen mit Lesungen, Veranstaltungen und Aktionen in die Stadtgesellschaft ein. Da gibt es ganz großartige Beispiele, wie ein Marathon-Lesefest in Magdeburg oder Theater-Kooperationen in Hamburg. Es entstehen Werke und Texte zu den Städten von namenhaften Autoren! Für uns auch die Chance unser Welterbe literarisch festzuhalten!

Eines ist jedenfalls sicher: Potentielle Stadtschreiber:innen werden Schwerin im Herzen und in die Welt tragen!“

Hintergrund:

Die Position als Stadtschreiber:in wird heutzutage als literarische Auszeichnung vergeben. Der Titel umfasst ein Stipendium sowie die Bereitstellung eines Wohnraumes für einen zeitlich befristeten Zeitraum, der zumeist zwischen 3 und 12 Monaten liegt.

Viele Städte, darunter Bonn, Erfurt, Gotha, Halle, Magdeburg, Dresden, Rheinsberg oder Hamburg, loben einen solchen Preis aus, um die literarische Kultur ihrer Stadt zu bereichern.

Finanziert werden diese Stellen zum Teil durch Stiftungen oder Sponsoring. Diese Möglichkeiten sollten in die Konzeption für eine solche Position berücksichtigt werden.

Hier der LINK zum Antrag: Stadtschreiber:in für die Landeshauptstadt Schwerin

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